Des nouvelles de Ploemeur

IMG_0478bearbeitetAm Sonntag, d. 18.03., wartete eine Gruppe von 19 Schuelern mitsamt Eltern, Geschwistern und Freunden auf die Abfahrt nach Ploemeur (Frankreich) in der Bretagne. Alle freuten sich auf den bevorstehenden 10taegigen Austausch mit vielen neuen Eindruecken, der von Frau Keller und Frau Dorschel begleitet wird. Auf franzoesischer Seite warteten schon die Austauschpartner mit ihren Familien sowie Frau Classen-Rose und die Deutschlehrerin Lydie Berthou.
Die Spannung stieg...auch die Verspaetung unseres Busses von 1,5 Stunden konnte uns die gute Laune und die Neugierde auf die neuen Erfahrungen nicht trueben.

Der folgende Dialog soll euch einen Einblick in unsere 1. Erfahrungen bieten.

Janis: War die Fahrt anstrengend?

Jonas: Ja sehr, denn wir sind 19 Stunden lang gefahren. Zudem konnte man nicht gut im Bus schlafen.

Janis: Und wie war die Ankunft in Frankreich?

Jonas: Unsere franzoesischen Austauschpartner haben schon auf uns gewartet und sind nach der Ankunft mit uns zum Essen in die Kantine gegangen.

Janis: Hat dir das Essen geschmeckt?

Jonas: Naja, es war auf jeden Fall nicht schlecht.

Janis: Und was habt ihr am Nachmittag gemacht?

Jonas: Da unsere Austauschpartner Unterricht hatten, sind wir nach dem Essen durch den Wald gewandert. Unser Ziel war ein Boulodrome, wo wir in verschiedenen Gruppen mit anderen Franzosen Boules gespielt haben. Das war wirklich toll, denn ich habe noch nie bretonnisches Boules gespielt und wir wurden durch die Franzosen in das Spiel eingefuehrt. Spaeter sind wir zur Schule zurueck gegangen, um unsere Austauschpartner zu treffen.

Janis: Wie war denn die Ankunft in deiner Gastfamilie?

Jonas: Sehr gut! Ich wurde sehr nett empfangen und mir wurde sofort das ganze Haus gezeigt.

Janis: Musstest du zum Abendbrot Schnecken und Froschschenkel essen?

Jonas: Nein! Zum Glueck nicht! Es gab Nudeln mit Ketchup.

Janis: Und wie war dein erster Morgen in Frankreich?

Jonas: Ganz gut.

Janis: Und was ist anders als in Deutschland?

Jonas: Aufgestanden bin ich um 7.10Uhr. Zum Fruehstueck wird ohne Tischdecke gegessen. Es gab eine Schale mit Milch, dazu Brot zum Reintunken. Zudem gab es keine Teller.

Janis: Und was habt ihr dann gemacht? Wir sind mit unserem Reisebus zu einem Klettergarten gefahren.

Jonas: War der besser als der in Travemuende?

Janis: Ja!

Jonas: Warum?

Janis: Er ist viel groesser. Es gab viele Seilbahnen, mit denen wir durch den Wald fahren konnten.Seitdem haben wir aber noch andere Dinge erlebt und uns schoene Orte angesehen. Zum Beispiel waren wir in Vannes und im Rathaus von Ploemeur, um eine deutsch-franzoesische Hochzeit zu simulieren. Der Ehemann und die Ehefrau waren zwei unserer Schueler. Aber ich verrate jetzt nicht verraten, wer mit wem verheiratet wurde. Und dann haben wir am Unterricht in unserer Partnerschule teilgenommen. Das war auch toll, denn fuer unsere Austauschpartner sind diese Stunden auch eine Abwechslung gewesen.

Jonas: So insgesamt habe ich den Eindruck, dass wir uns alle mit unseren Austauschpartner gut verstehen. Gefaellt es dir hier in Frankreich auch so gut?

Janis: Ja, sehr gut! Hier ist es anders als in Deutschland und deswegen ist der Aufenthalt eine schoene Erfahrung. Ich bin gespannt, was wir noch alles erleben werden.

Jonas: Ich auch! Ich freue mich auf die folgenden Tage, die wir hier in Frankreich erleben. Vor allem interessiert mich das kommende Wochenende in meiner franzoesischen Gastfamilie.

Janis: Mich auch! Ich bin gespannt, was wir uns gegenseitig zu erzaehlen haben.