Projektwoche: Fahrt nach London

Im Rahmen der Projektwoche zum Thema Europa fuhren, begleitet von Frau Schröder, Frau Pauli und Herrn Löffert, 43 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums vom 6. Juli bis 10. Juli 2014 nach London.

 

Damit unsere Reise nach London beginnen konnte, traf sich unsere Gruppe am 6. Juli um 3:30 Uhr am GaM. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Familien und fuhren dann pünktlich um 4:00 Uhr los. Unseren ersten Halt machten wir um 7:30 Uhr in Oldenburg, wo unser neuer Fahrer Manni zu uns kam, der uns die Tage in London begleiten würde. Da wir alle zwei bis zweieinhalb Stunden eine mindestens 20-minütige Pause einlegen mussten, kamen wir um 15:00 Uhr in Calais an. Zuerst passierten wir die Passkontrolle. Danach legte unsere Fähre pünktlich um 16:05 Uhr ab. Nach eineinhalb Stunden kamen wir alle leicht irritiert auf Grund der Zeitumstellung in Dover an. Da in Frankreich, genauso wie in Deutschland die Mitteleuropäische Zeitzone gilt und in Großbritannien die „Greenwich Mean Time“, mussten wir unsere Uhren um eine Stunde zurückstellen und kamen somit um 16:35 Uhr englischer Zeit in Dover/Großbritannien an. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt machten wir eine Pause, da wir erst um 20:00 Uhr an der Norbury Station von unseren Gastfamilien erwartet würden. Um 20:00 Uhr kamen wir dann aufgeregt auf unsere Gastfamilien und völlig erschöpft von der langen, 16-stündigen Fahrt in Norbury, einem kleinen, familiären Stadtteil von London an.

Am Montag, den 07.07.14, begann unser erster Tag in London mit einem englischen Frühstück in der Gastfamilie. Um 8:30 Uhr trafen wir uns am Reisebus und brachen nach London auf. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir den Greenwich Park, durch welchen wir zum Royal Observatory gelangten.Das Royal Observatory ist eine Sternwarte für das Königshaus. Sie ist heute nicht mehr in Betrieb und wird nun als Museum genutzt. Dort ist auch der Nullmeridian beziehungsweise der nullte Breitengrad zu finden. Von hier aus verschieben sich die Zeitzonen nach Osten und Westen. 

Danach haben wir uns noch auf einer Wiese Referate angehört, bevor wir zur Themse aufbrachen. Von dort aus haben wir um 13:00 Uhr eine Fahrt auf der Themse gemacht. Die Fahrt ging nach Westminster. Sie dauerte insgesamt knapp eine Stunde und man kam schon gleich bei den „wichtigsten“ Sehenswürdigkeiten, wie der Tower Bridge und der Millennium Bridge, wo einige Harry Potter Szenen gedreht wurden, vorbei. Außerdem sahen wir das London Eye und den Big Ben. In Westminster angekommen mussten wir unseren Plan leider etwas umstrukturieren, da gerade die Tour de France stattfand und somit einige Straßen gesperrt waren. Das House of Parliament konnten wir trotzdem sehen, aber den Besuch beim Buckingham Palace mussten wir auf Mittwoch verschieben.  Vom House of Parliament sind wir dann weiter zur Westminster Abbey, von dort durch den St. James’s Park in Richtung des Piccadilly Circus und weiter zur Oxford Street. Dort bekamen wir 1,5 Stunden Freizeit. Um wieder zu unserem Bus zu gelangen, der uns dann zu unseren Gastfamilien brachte, mussten wir mit der Undergound bis nach Canada Water fahren. Von dort aus brauchten wir auf Grund des Verkehrs nochmal ca. eine Stunde mit dem Bus bis zu unseren Gastfamilien, sodass wir gegen 19:30 Uhr dort ankamen. Insgesamt kann man sagen, dass der Tag anstrengend, aber auch sehr interessant und spannend war.

Am Dienstag, den 8. Juli, sind wir nach Oxford gefahren. Das Erste was wir in Oxford besucht haben, war die „University of Oxford“. Sie ist eine der ältesten Universitäten der Welt. Dort angekommen haben wir eine Führung bekommen. Die Universität ist in 38 Collages und 6 Private Halls unterteilt. Die Collages stellen auch Unterkünfte zur Verfügung. Die Universität wird in der Harry-Potter-Reihe, meist als inneren Teil von Hogwarts, genutzt. Somit haben wir die berühmte Treppe und den Speisesaal von Hogwarts in unserer Führung natürlich auch gesehen. Diesen Moment haben wir mit vielen Fotos festgehalten. Außerdem sahen wir in der Bodleian Library. Sie ist die Hauptbibliothek der Universität Oxford und wurde vor mehr als 400 Jahren als erste öffentliche Bibliothek Englands gegründet.

Nachdem unsere Führung zu Ende war, hatten wir noch Freizeit in Oxford. Diese haben viele genutzt um kleine Souvenirs zu kaufen, wie zum Beispiel einen Oxford Pullover oder Anderes. Auf dem Rückweg haben wir einen Stopp in Windsor eingelegt. Wir wollten das Windsor Castle sehen. Dieses Schloss befindet sich im Besitz der Krone und wird durch den königlichen Haushalt verwaltet. Es ist das größte und älteste durchgängig bewohnte Schloss der Welt.
Das Windsor Castle ist mit dem Buckingham Palace und dem Holyrood Palace in Edinburgh (Schottland) eines der offiziellen Hauptresidenzen des britischen Monarchen. Seit dem 80. Geburtstag verlegt die Queen ihren ständigen Wohnort nach Windsor Castle und hält sich seither nur noch zu Arbeitszwecken im Buckingham Palace in London auf. Da das Eton Collage, die Schule, Prinz William, Duke of Cambridge und sein Bruder Prinz Harry besucht haben, ebenfalls in Windsor liegt, haben wir diese auch noch aufgesucht. Da das Collage für die Öffentlichkeit unzugänglich ist, haben wir nur einen kleinen Stopp eingelegt, um Fotos zu machen. Danach haben wir den Rückweg zum Bus angetreten. Es war ein toller Tag in Oxford. Es ist eine wunderschöne Stadt, in der wir viele interessante Eindrücke gewonnen haben.

Mittwoch, der Tag der Abreise, war gekommen. Morgens haben wir uns alle pünktlich um 8 Uhr am Bus getroffen. Die Reisetaschen wurden im Bus verstaut. Dann machten wir uns auf den Weg nach London. Mit der U-Bahn sind wir in die Innenstadt gefahren, zuerst zum Buckingham Palast. Dort haben wir uns zuerst die restlichen Referate angehört und hatten dann noch kurz Zeit uns den Palast, in welchem die Queen lebt von außen anzugucken. Einen Wachwechsel konnten wir leider nicht miterleben, da wir uns dann auch schon auf den Weg zu Shakespeares’ Globe machen mussten. Auf dem Weg dorthin haben wir die Millennium Bridge überquert. Die Führung im Golden Globe Theater war sehr interessant, der Führer sehr freundlich und witzig. Uns wurde vieles über die Zeit erzählt, in der Shakespeare gelebt hat und über einige seiner Theaterstücke. Nach dem Globe sind wir zum Tower of London gegangen. Da wir dort leider nur sehr wenig Zeit hatten, haben sich die meisten von uns nur die Kronjuwelen angeguckt. Es war sehr beeindruckend. Danach sind wir mit der U-Bahn zur Oxford Street gefahren dort hatten wir noch ein bisschen Freizeit, bevor es wieder zum Bus ging.

Um 20:00 Uhr traten wir unsere Rückreise nach „Germany“ an. In der Zeit, in der wir zur Fähre fuhren, sahen wir alle zusammen einen Film im Bus. Knapp zwei Stunden später erreichten wir den Hafen in Dover. Da wir früher als geplant Dover erreicht hatten, nahmen wir eine Fähre früher. Alle hatten gute Laune, bis es auf einmal anfing, sehr heftig zu schaukeln. Dieser Seegang machte unsere Rückreise per Schiff zu einem sehr aufregenden Erlebnis, das wir aber ein Glück alle gut überstanden. Um 1:00 Uhr deutscher Zeit kamen wir in Calais an. Von dort an haben so ziemlich alle bis auf den Busfahrer die Fahrt verschlafen. Nur zur Pause in Belgien um 3:40 Uhr und zum Fahrerwechsel um 5:00 Uhr wurden wir zwangsmäßig geweckt. Wir verabschiedeten unseren treuen Reisebegleiter Manni und von dort an fuhr Lothar uns nach Hause. Um 8:00 Uhr, als dann alle mehr oder weniger (eher weniger) ausgeschlafen hatten, legten wir eine Frühstückspause in den Dammer Bergen ein. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg zum GaM, wo wir dann auch um ca. 13:00 Uhr müde, aber zufrieden ankamen.

 

Projektwoche London 2014 1 Projektwoche London 2014 2

Projektwoche London 2014 3 Projektwoche London 2014 4

Projektwoche London 2014 5 Projektwoche London 2014 6

Projektwoche London 2014 7