Schülerzeitung

Wir in Europa - Impressionen vom Projekttag am 24. Mai

Das GaM ist eine Europaschule, auch wenn von den Sternen der Europäischen Union an der Mensa schon ein paar fehlen: Aber dass wir trotzdem irgendwo ein Teil davon sind, beweist der alljährliche Europa-Projekttag.  

Jede Klasse beschäftigt sich mit einem Aspekt der EU, mit den verschiedenen Kulturen, den aktuellen politischen Schwierigkeiten oder trägt zu einer grünen und nachhaltigen Zukunft bei.

So verbanden gleich zwei Klassen der Unterstufe, die 5a und die 5b, das Ganze mit dem Deutschunterricht und befassten sich von 7:45 Uhr bis 13:00 Uhr mit Märchen und Sagen aus dem europäischen Raum. Auf Länderkunde und ein gemeinschaftliches Frühstück setzten dafür 5c und 6c. „Es war toll. Das gemeinsame Frühstück hat die Klassengemeinschaft gestärkt“, so eine Schülerin der 6c.

Erwähnenswert ist ebenfalls das Abenteuer der Einführungsphase a (Ea, Sprach- & Biologieprofil): Sie bekochten sich gegenseitig in der Küche der Rensefeld-Grundschule mit Frühstücksspezialitäten aus aller Welt (solange alle Welt noch in Europa liegt), und wir hoffen, dass dabei weder Oberstufler noch Grundschüler verletzt wurden. Aber als Schüler eines Biologie-Profils sollten sie mit den Sicherheitsvorkehrungen in einem Labor ausreichend vertraut sein.

Während diese Klasse fröhlich den Kochlöffel schwang, empfingen die Schüler der Parallelklasse Eb (Geschichte & Geographie) ganz besondere Gäste. Vier Flüchtlinge aus verschiedenen Herkunftsländern waren zu einem Austausch bei einem Frühstück bereit, erzählten offen von ihrem Leben in Deutschland, mit oft beeindruckenden Sprachkenntnissen. Dazu wurden auch einige Spezialitäten gereicht, die den Gästen wohl bekannt vorkamen, es wurde viel gelacht und im Anschluss auf dem Waldfußballplatz eine Runde gespielt, um den Tag aktiv ausklingen zu lassen.

Die 9a ging besonders ins Detail und teilte sich in Gruppen auf, um sich unter anderem mit der Mythologie der verschiedenen Kulturen zu beschäftigen, die Länder kennenzulernen oder sich mit Wahrzeichen künstlerisch auseinanderzusetzen. „Ich war begeistert vom Europatag! Es war eine willkommene  Abwechslung zum Schulalltag“, so Lene Petermann.

Der Tag endete für alle um 13 Uhr, bevor man in das lange Wochenende aufbrach und das Europabäum … äh… stöckchen auf dem Schulhof hinter sich ließ.

Und trotz der fehlenden Sterne haben wir bewiesen: das GaM wird so schnell nicht im Alleingang aus der EU aussteigen.

(Ella Steffen, Eb)