Schülerzeitung

Mehr Unterricht draußen!

Die Sonne scheint, die Luft wird wärmer und die Klassenzimmer werden zur Dauer-Sauna. Jeden Sommer ist es das Gleiche und uns Schüler überkommt der sehnliche Wunsch, draußen an der frischen Luft unterrichtet zu werden. Aus diesem Grund stellt sich den Lehrern die Frage: “Sollte ich draußen unterrichten?“

Also allen Ernstes, was spricht dagegen? Teilweise wird behauptet wir Schüler seien draußen unkonzentrierter, da uns das Umfeld außerhalb des Gebäudes zu sehr ablenkt. Einige Lehrer argumentieren damit, der Unterricht draußen wäre zu laut und würde andere Klassen stören, weil auf dem Hof herumgelärmt wird. Lehrer sind teilweise außerdem der Meinung, draußen wäre es viel wärmer als drinnen, also gehen sie zur Jalousie, um sie herunterzufahren, müssen aber leider meistens feststellen, dass diese nicht funktioniert.

Jetzt kommen wir zu den viel überzeugenderen Argumenten für mehr Unterricht draußen. Erstens wäre da die frische Luft, die die Konzentration fördert und uns so viel besser mitarbeiten lässt. Dann ist es in Fächern wie Physik, Chemie oder Biologie sogar viel logischer, draußen zu unterrichten, da es zum Beispiel in Bio in den meisten Teilen um die Natur geht. Außerdem ist Unterricht draußen ein ganz anderes Schulerlebnis. Gemeinsam mit Mitschülern kann man sich mit Bewegung und Aufgaben sinnvoll draußen beschäftigen und dabei gleichzeitig als Klasse besser zusammenwachsen.

Also als kleiner Aufruf an alle Lehrer - unsere Argumente für mehr Unterricht draußen haben sie ja gehört - :Es wäre also sehr freundlich, wenn Sie bei dem Spitzenwetter anfangen, mehr draußen zu unterrichten.

(Bente Maurer aus der 7d findet, dass Schüler mehr frische Luft brauchen…)