Schülerzeitung

Tolle Sommerlektüre: "Wenn das Leben wie Schokolade schmeckt"

 

„Wenn das Leben wie Schokolade schmeckt“ ist ein Buch von Jane Elson. Es ist ab neun Jahren und handelt von einem zehn Jahre alten Mädchen namens Grace. Sie ist gerade zehn Jahre alt geworden und lebt alleine mit ihrer Mutter in London. Als die Mutter wegen eines Knotens unter dem Arm ins Krankenhaus muss, wird Grace zu dem brummigen Großvater aufs Land geschickt. Dort lernt sie Megan kennen und die beiden werden „Blutsschwestern bis in den Tod“. Die beiden gehen von da an durch dick und dünn, obwohl Graces Großvater es Grace verbietet …


 

Das Buch ist schön geschrieben, weil die Figuren und Landschaften toll beschrieben werden. Witzig ist, dass Grace immer sagt, wie viele Jahre, Monate und Tage sie alt ist, wenn sie ihr Alter nennt.

Es erzählt von einer Geschichte, die echt hätte passieren können, in die aber ein paar spannende Begebenheiten eingebaut wurden. So brechen Grace und Megan in Graces eigenes Haus ein. Das würde man im echten Leben zwar nicht machen, aber die Flucht, die Grace und Megan unternehmen, wird echt toll beschrieben. Besonders gelungen finde ich, dass z.B. Nachrichten oder die Schriften des blauen Buches, in das Grace immer schreibt, im Layout besonders hervorgehoben werden. Sie sind dann mit einem geschwungenen Rand verziert.

„Wenn das Leben wie Schokolade schmeckt“ ist das erste Kinderbuch von Jane Elson. Davor hat sie als Schauspielerin gearbeitet, Kindern mit Lernschwächen    betreut, Theaterstücke geschrieben und Theaterworkshops für Kinder und Jugendliche geleitet.

Teile der Geschichte von Grace hat sie vielleicht selbst erlebt, denn als sie acht Jahre alt war, wurde ihre Mutter krank und sie musste auch eine Zeit lang zu ihrem Großvater nach Yorkshire.

(Für euch gelesen und geschrieben von Annalena, 6d)

Bekenntnisse aus dem Kunstunterricht aus der Sicht des Art Kids

Kunstunterricht—hach ja. Die zwei vielleicht schönsten 45 Minuten der Woche. Gestresst von abstrakter Mathematik, von politischen Herausforderungen, einfach mal bei Aquarellpapier und Borstenpinsel die Seele baumeln lassen.

Ein Zuversicht versprechendes Konzept, hätte man nicht noch die Mitschüler im Kurs.


 

Nichts gegen meine Altersgenossen, aber wo der kreative Entfaltungswille praktisch kaum existent ist, erscheint auch Andy Warhol nur als Drittklässler, der sich an Linoldrucken versucht. Ich will nicht behaupten, talentiert zu sein, aber ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit praktisch allem rund um Realismus, Aquarellfarben und popkulturistische Grafik und Animation. Ich muss wie ein Nerd wirken, das Skizzenbuch unter dem Arm, oft gesehen in kryptisch anmutenden T-Shirts, und ansonsten auch nicht unspeziell („Du kennst Kate Dicamillo nicht!? Du kennst Kate Dicamillo nicht.“), aber wenn ich sehe, wie meine Mitschüler auf Kopierpapier aquarellieren oder sich ausschließlich der Farben direkt aus Tube oder Tigel bedienen, frage ich mich, ob es nicht eine Kunstlizenz geben sollte, wie in Chemie der allerseits beliebte „Bunsenbrennerschein“. Ebenso, wenn barbarische Unterstufenschüler ihre Pinsel mit den Borsten nach unten im Verderben des Wasserglases bis zur bitteren Unbenutzbarkeit verkommen lassen. Dann ist eine Lizenz für das Praktizieren von bildender Kunst plötzlich gar nicht mehr so abwegig. 

Ich war tatsächlich nicht immer so: in der sechsten Klasse hatte ich Angst vor meiner Kunstlehrerin, weil sie uns verbot, unseren Wassermalkasten nach jeder Benutzung auszuspülen und sie uns sogar einmal die Pinsel wegnahm. Ich verstand es nie wirklich, wenn sie darauf bestand, dass wir uns Aquarellblöcke kauften, statt der günstigeren Malblöcke, die man überall bekam.

Heute rollen sich mir die Kanten meines Skizzenbuches hoch, wenn ich bedenke, wie viele Pinsel kopfüber in meinem Glas ihr nasses Grab gefunden haben, wie sich das Papier unter meiner Überstrapazierung vermutlich beim Trocknen bis hoch zu Jesus wölbte. Wie all meine Wasserfarbenbilder ein Neongeschrei aus ungemischten Farben waren, wie ich das Papier an den Rand seiner kurzen und traurigen Existenz radierte, da ich beim Skizzieren den Bleistift (natürlich auch ungeachtet der Stärke und unangespitzt) immer als ganze Linie durchzog.

Das alles weiß ich jetzt besser, was natürlich nicht heißt, dass ich meine Mitschüler belehren darf…oder will. Jeder muss selbst eigene Fortschritte machen…auch wenn es kleine, minimalistische Fortschritte sind. Es reicht schon, wenn man nur versteht, dass das HB auf dem Stift nicht für „Handliche Benutzung“ steht und B nicht für „Brutal aufdrücken“. Auch ist Pink nicht Magnolie und Fuchsia, und Weinrot ist nicht Bordeaux.

Eingegriffen wird erst, wenn ein Echthaarpinsel in Lebensgefahr ist.

(Ella Steffen, Eb; Lene Petermann, 9a)

Unsere neue Schulsozialarbeiterin stellt sich vor!

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Liebe Schülerinnen und Schüler!

Mein Name ist Cathrin Utesch und seit kurzem bin ich Schulsozialarbeiterin an eurer Schule. Ich habe im letzten Jahr mein Studium mit dem Master of Education in Kiel beendet und habe nun ein Jahr lang in Oldenburg i.H.  meine ersten Erfahrungen in der Schulsozialarbeit sammeln dürfen. Ich war dort an einer Gemeinschaftsschule und einem Gymnasium tätig und war Ansprechpartnerin für vielfältige Themen und Probleme.

Da ich nicht für die Schule, sondern für den Deutschen Kinderschutzbund e.V. arbeite, untersteht meine Arbeit hier der Schweigepflicht. Gesprächsinhalte werden also nicht ohne eure Zustimmung an die Schule oder andere weitergeleitet.

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Auf dem virtuellen "Beichtstuhl"

Der Beichtstuhl. Seit Jahrhunderten ein Symbol des kirchlichen Ablasses von sündigem Wissen, ein Ort der Befreiung und der Abgabe von Lastern zugleich.

In heutiger Zeit kennen die meisten den Beichtstuhl vermutlich nur noch von außen: oder von Instagram. Die Seite „deinbeichtstuhl“ gibt es mittlerweile in vielen Hundert Variationen: speziell für Verliebte, für bestimmte Berufsklassen, besondere Gruppen, größere Arbeitsplätze—und Schulen. Viele Beichtstuhl-Seiten beschäftigen sich nur mit den Schülern, dem Kollegium und dem Alltag an einer bestimmten Schule. Erstellt werden die Seiten meist von Schülern, die dann aus erster Hand die neuesten Geheimnisse ihrer Mitschüler erfahren, die ihnen ein Geständnis einreichen, welches dann in Form der „Beichte“ auf ihrer Seite gepostet wird.

So wie der Administrator vom „gam.beichtstuhl“, der nun seit fast drei Wochen auf Instagram online ist. Ich hatte die Chance, ein kurzes Interview mit dieser Person zu führen, die ich im Folgenden als „sie“ (von „die Person“) bezeichnen werde, da sie anonym bleiben will—verständlich, da ihr bereits zahlreiche Schüler Beichten gesendet haben, welche von fast einem Fünftel der Schüler des GaM regelmäßig gelesen werden.

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Axolotl-Alarm!

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Der Axolotl- ein ungewöhnliches Haustier

Axolotl - was ist das überhaupt für eine merkwürdige Kreatur? Dies und mehr erfahrt ihr in diesem Artikel.

Woher kommt der Name Axolotl? Die Bezeichnung stammt aus der aztekischen Sprache Nahuatl. Axolotl ist abgeleitet aus atl (Wasser) und Xolotl (ein Aztekengott) und bedeutet Wassermonster.

Wie sieht der Axolotl aus? Die Gesamtlänge beträgt etwa 23 bis 28 Zentimeter. In Einzelfällen werden die Tiere sogar zwischen 30 und 40 Zentimeter groß. Sie haben einen kräftigen, seitlich abgeflachten Ruderschwanz mit Flossensäumen, die sich weit nach vorne fortsetzen und am flachen, breiten Kopf sieht man beidseitig jeweils drei äußere Kiemenäste und die dahinterliegenden, mit Knorpelzähnen besetzten Kiemenspalten. Sein breites Maul ist unterständig, die Öffnung zeigt also nach unten. Die abgerundete Schnauze und die kleinen lidlosen Augen stehen weit auseinander. Bei erwachsenen Männchen ist die Kloake (der Po) etwas hervorgewölbt, bei den Weibchen etwas flacher. Die Wildfärbung ist dunkelgrau oder braun marmoriert, an der Bauchseite etwas heller.

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