Schülerzeitung

Cooler Matheunterricht: Andrew Titus in der 6d

Hallo, ich bin Annalena aus der 6d und hatte mehrere Mathestunden bei Andrew Titus. In der ersten Stunde bei unserem amerikanischen Lehrer durften wir ihm ganz viele Fragen stellen; sie mussten aber auf Englisch sein. Danach begann der richtige Unterricht.

Die erste Mathestunde am Donnerstag haben wir noch mit unserem Lehrer Herrn  Geberbauer gemacht, doch danach ging es weiter mit Drew. Zum Thema Winkel, das wir bearbeitet haben, haben wir alle englischen Begriffe gleich mit dazu gelernt – sehr praktisch! Immer wenn er an der Tafel zeichnete oder schrieb, sollten wir automatisch mitschreiben und die englischen Begriffe übernehmen. (Da Drew übrigens auch gut Deutsch spricht, musste Herr Geberbauer bei Verständigungsproblemen kaum aushelfen.)

Für das Thema Winkel benutzte Drew die Tafel sehr oft und verteilte Zettel, die oben mit seinem Namen versehen waren. In der nächsten Mathearbeit möchte unser Lehrer Winkel drannehmen, da wir das Thema bei Drew ja schon angefangen haben.

Zur Auflockerung hat Drew uns übrigens sogar einmal ein Video seiner Band gezeigt (cool!), aber wir konnten die Band auf YouTube nicht finden (uncool!). Mit Georgette Tso, der anderen Studentin vom MIT, hatten wir jedoch keinen Unterricht und ich habe sie auch nie gesehen.

Dieser Matheunterricht auf Englisch war wirklich ein tolles Erlebnis!!!

(Annalena, 6d)

Herberts Geschichte (Fortsetzung)

Hallo, ich bin`s wieder, Herbert!

Schön, dass du bis zu diesem Artikel gefunden hast. Ich denke mal, du möchtest mehr über mich erfahren, oder?! Also gut, als erstes verrate ich dir ein klitzekleines Geheimnis: Ich verlasse oft heimlich meinen Stall. Nicht weil er blöd ist, sondern weil ich sehr gerne neue Dinge erkunde und deswegen: Los geht`s!!! Erstmal muss ich einen Durchgang schaffen, das ist gar nicht so leicht, denn ich muss dazu so ein Gitter durchknabbern und das schmeckt grässlich. Aber ich komme da durch, denn als Belohnung wartet eine RIESIGE grüne Wiese hinter dem Schulgarten auf mich. Dort muss ich mich erst mal richtig vollfuttern. Jammi!

Aber ich bin ja auf Expeditionstour. Mein erster Halt: der Schulhof. Hier ist es nie langweilig, denn es sind fast immer Kinder draußen. Leider schreien die meistens sehr laut. Da verdrücke ich mich lieber nach drinnen. Hier ganz in der Nähe sind die Chemieräume. Hier knallt und zischt es oft und das erinnert mich sehr an Silvester, aber ich habe Angst vor Silvester, nur das Leuchten gefällt mir – es erinnert mich an die Bilder im Kunstraum. Aber jetzt geht es erstmal zu den Physikräumen. Physik ist irgendwie lustig, aber ich habe leider noch keinen Durchblick: Was zum Beispiel sind „Strom“ oder „Optik“? Aber das Experimentieren gefällt mir, da setze ich mich immer ganz dicht an die Tür und höre den ganzen „Wows“ und „Ahhs“ zu.

Und danach klettere ich die Treppe zu den Musikräumen hoch. Hier singen öfter mal Schüler: Das hört sich mal mehr und mal weniger schön an. Aber zum Glück machen sie auch noch ganz viel anderes Zeug. Dann hüpfe ich die Treppe wieder runter und hopple zu den Kunsträumen. Hier hängen ganz viele Bilder, die die Schüler gemalt haben. Aber es gibt auch lustige Skulpturen und Figuren. Manchmal stelle ich mir vor, dass sie lebendig sind, aber da es auch ein paar gruselige Figuren gibt, habe ich dann manchmal ganz schön Angst. Da besuche ich doch lieber das Bistro, wo es gaaanz viele Leckereien gibt. Mein liebstes Essen ist der Salat - ich glaube, es ist Obstsalat; aber wie gesagt, ich kenne den Unterschied da nicht so genau. Hier im Forum hängen in den Pausen auch oft Schüler ab. Jedenfalls sagen die das. Eigentlich stehen oder sitzen sie nur rum und reden, essen oder machen Hausaufgaben. Das mit den Hausaufgaben habe ich irgendwie auch noch nicht so richtig verstanden, ich dachte, die soll man zu HAUSE machen.                                                                                                                                              

In den Bioräumen werden oft Referate gehalten oder Filme geguckt. Also, ich finde, es werden wirklich seeehr oft Filme geguckt. Einmal habe ich ein Stück von einem Film über Hasen gesehen und ich war geschockt: Das waren ja richtige Stalker, diese Filmemenschen, sogar beim „Geschäft erledigen“ wurde ein Hase gefilmt. Also echt, und das auch noch veröffentlichen!! Die sollten mal in den Medienkundeunterricht vom GaM gehen! Selbst ich weiß, dass man vorher fragen muss, bevor man etwas veröffentlicht.

 So, das war das gesamte untere Stockwerk; mit Ausnahme vom Lehrerzimmer und Co. Aber der Kram interessiert ja wirklich keinen. Den Rest kannst du bestimmt selbst erkunden, dann muss ich nicht diese elenden Treppen hoch und kann jetzt gehen. Tschüssi!! Und ganz viel Spaß am GaM!

(Ganz nah dran an Herbert waren Bente und Solvi aus der 6c!)

Achtung: Es darf fotografiert werden!

Fotowettbewerb!!!!!!!!

Es gibt wieder einen Fotowettbewerb! Das Thema ist dieses Mal: DAS GaM UND SEINE GEHEIMNISSE! Ihr sollt die hintersten Ecken durchforsten und spannende, mysteriöse Fotos machen, die uns alle verblüffen werden! Also los, durchsucht unsere Schule und schießt das beste Foto von allen! Bitte schickt uns die Fotos an: schuelerzeitunggam@gmx.de bis Ende März.

MIT meets GaM!

 

THE MAN kopie kopie   THE WOMAN kopie kopie kopie kopie kopie

Im Zuge eines Programms, das Auslandsaufenthalte für Studenten ermöglicht, darf das GaM auch dieses Jahr wieder zwei Vertreter des prestigeträchtigen MIT (Massachusetts Institute of Technology) für drei Wochen bei sich begrüßen. In der Woche unterrichten sie hier unsere Schüler und erkunden am Wochenende die nähere und weitere Umgebung Bad Schwartaus.

Die Schülerzeitung hat nun die Ehre, den beiden Studenten Georgette Tso und Andrew Titus mehr oder weniger spontan einige Fragen stellen zu können.

Weiterlesen: MIT meets GaM!

Urban Sketching

Kunst muss strengen Regeln folgen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Hilfslinien sind verpönte Überreste vergangenen Scheiterns, und man sollte es lieber ganz lassen, zu versuchen, etwas auf das Papier zu bringen, wenn man es nicht einmal schafft, ein Stillleben stilvoll zu übertragen. Das Zeichnen vor Ort, um eine idyllische Landschaft oder ein verträumtes Stadtbild auf der Leinwand festzuhalten? Gewagt, es erfordert Staffelei, Acrylfarbe, eine Doktorarbeit in Kulturwissenschaften und viel, sehr viel Zeit.

Ich hoffe, alle, die beim Lesen des vorangegangenen Textes zustimmend genickt oder gemurmelt haben, nehmen ihre Leinwand, ihre Kunst, und ihre verstaubten Ansichten und bleiben in dem stickigen Verschlag, in dem sie gelernt haben, dass Kunst still sein muss, Regeln folgt und teures Material erfordert.

Bitte, nehmen Sie Ihren Geschmack und das Verlangen mit zu kritisieren, wie und wo Kunst zu passieren hat.

Ich präsentiere für alle, die noch lesen: Das Konzept Urban Sketching!

 Was ist Urban Sketching?

 „Urban Sketching“ (etwa: Städtisches Skizzieren; Skizzieren in der Stadt) beschreibt eine weltweite künstlerische Bewegung mit dem Ziel, das Leben um uns herum auf Papier festzuhalten. Es ist nicht bekannt, wann die Ersten begannen, ihre Umgebung zu skizzieren, doch mit der 2007 vom Illustrator und Journalisten Gabriel Campanario gegründeten Organisation „Urban Sketchers (USk)“, bekam diese Bewegung endlich ein Gesicht.

Mittlerweile gibt es in fast jeder größeren Stadt regelmäßige Treffen und Ausstellungen, und ungeachtet von Motiv oder Talent kann jeder Urban Sketcher seine Werke auf einem der zahlreichen Blogs und Webseiten veröffentlichen, die es zu diesem Thema gibt.

Was macht Urban Sketching aus?

„Wir zeichnen vor Ort, drinnen oder draußen, nach direkter Beobachtung“ ist einer der ersten Sätze, die Jens Hübner den Lesern in seines Buches „Ein Jahr Urban Sketching: das Workbook“ (erschienen 2016 beim EMF-Verlag) mit auf den Weg gibt. In diesem um die hundert Seiten langen Manifest bringt er dem Leser alles bei, was er über Urban Sketching wissen muss, nebst einem Fine Liner und 25 Tipps zum Skizzieren auf der Straße.

Mit allen möglichen Mitteln, oft nur mit Bleistift und Skizzenbuch, aber auch mit Aquarellfarbe und Acrylmarkern, skizzieren Urban Sketchers vor Ort, was vor Ort passiert: ohne festgelegten Stil, nur der Regel folgend, dass der Charakter des Ortes erhalten bleiben sollte.

Und gerade das macht Urban Sketching so interessant.

Jedes einzelne Bild ist authentisch, denn es nimmt die Einflüsse des Ortes auf, an dem es gezeichnet wurde.

Verwackelte Linien lassen die unruhigen Bewegungen der gezeichneten U-Bahn zum Leben erwachen, die bloße Akzentuierung von Lichtpunkten und das Spielen mit der Fantasie des Betrachters geben das Gefühl, man sei wirklich dort gewesen, wo das Bild gezeichnet wurde.

(Ella Steffen, Eb)