Schülerzeitung

Auf dem virtuellen "Beichtstuhl"

Der Beichtstuhl. Seit Jahrhunderten ein Symbol des kirchlichen Ablasses von sündigem Wissen, ein Ort der Befreiung und der Abgabe von Lastern zugleich.

In heutiger Zeit kennen die meisten den Beichtstuhl vermutlich nur noch von außen: oder von Instagram. Die Seite „deinbeichtstuhl“ gibt es mittlerweile in vielen Hundert Variationen: speziell für Verliebte, für bestimmte Berufsklassen, besondere Gruppen, größere Arbeitsplätze—und Schulen. Viele Beichtstuhl-Seiten beschäftigen sich nur mit den Schülern, dem Kollegium und dem Alltag an einer bestimmten Schule. Erstellt werden die Seiten meist von Schülern, die dann aus erster Hand die neuesten Geheimnisse ihrer Mitschüler erfahren, die ihnen ein Geständnis einreichen, welches dann in Form der „Beichte“ auf ihrer Seite gepostet wird.

So wie der Administrator vom „gam.beichtstuhl“, der nun seit fast drei Wochen auf Instagram online ist. Ich hatte die Chance, ein kurzes Interview mit dieser Person zu führen, die ich im Folgenden als „sie“ (von „die Person“) bezeichnen werde, da sie anonym bleiben will—verständlich, da ihr bereits zahlreiche Schüler Beichten gesendet haben, welche von fast einem Fünftel der Schüler des GaM regelmäßig gelesen werden.

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Unsere neue Schulsozialarbeiterin stellt sich vor!

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Liebe Schülerinnen und Schüler!

Mein Name ist Cathrin Utesch und seit kurzem bin ich Schulsozialarbeiterin an eurer Schule. Ich habe im letzten Jahr mein Studium mit dem Master of Education in Kiel beendet und habe nun ein Jahr lang in Oldenburg i.H.  meine ersten Erfahrungen in der Schulsozialarbeit sammeln dürfen. Ich war dort an einer Gemeinschaftsschule und einem Gymnasium tätig und war Ansprechpartnerin für vielfältige Themen und Probleme.

Da ich nicht für die Schule, sondern für den Deutschen Kinderschutzbund e.V. arbeite, untersteht meine Arbeit hier der Schweigepflicht. Gesprächsinhalte werden also nicht ohne eure Zustimmung an die Schule oder andere weitergeleitet.

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Cooler Matheunterricht: Andrew Titus in der 6d

Hallo, ich bin Annalena aus der 6d und hatte mehrere Mathestunden bei Andrew Titus. In der ersten Stunde bei unserem amerikanischen Lehrer durften wir ihm ganz viele Fragen stellen; sie mussten aber auf Englisch sein. Danach begann der richtige Unterricht.

Die erste Mathestunde am Donnerstag haben wir noch mit unserem Lehrer Herrn  Geberbauer gemacht, doch danach ging es weiter mit Drew. Zum Thema Winkel, das wir bearbeitet haben, haben wir alle englischen Begriffe gleich mit dazu gelernt – sehr praktisch! Immer wenn er an der Tafel zeichnete oder schrieb, sollten wir automatisch mitschreiben und die englischen Begriffe übernehmen. (Da Drew übrigens auch gut Deutsch spricht, musste Herr Geberbauer bei Verständigungsproblemen kaum aushelfen.)

Für das Thema Winkel benutzte Drew die Tafel sehr oft und verteilte Zettel, die oben mit seinem Namen versehen waren. In der nächsten Mathearbeit möchte unser Lehrer Winkel drannehmen, da wir das Thema bei Drew ja schon angefangen haben.

Zur Auflockerung hat Drew uns übrigens sogar einmal ein Video seiner Band gezeigt (cool!), aber wir konnten die Band auf YouTube nicht finden (uncool!). Mit Georgette Tso, der anderen Studentin vom MIT, hatten wir jedoch keinen Unterricht und ich habe sie auch nie gesehen.

Dieser Matheunterricht auf Englisch war wirklich ein tolles Erlebnis!!!

(Annalena, 6d)

Axolotl-Alarm!

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Der Axolotl- ein ungewöhnliches Haustier

Axolotl - was ist das überhaupt für eine merkwürdige Kreatur? Dies und mehr erfahrt ihr in diesem Artikel.

Woher kommt der Name Axolotl? Die Bezeichnung stammt aus der aztekischen Sprache Nahuatl. Axolotl ist abgeleitet aus atl (Wasser) und Xolotl (ein Aztekengott) und bedeutet Wassermonster.

Wie sieht der Axolotl aus? Die Gesamtlänge beträgt etwa 23 bis 28 Zentimeter. In Einzelfällen werden die Tiere sogar zwischen 30 und 40 Zentimeter groß. Sie haben einen kräftigen, seitlich abgeflachten Ruderschwanz mit Flossensäumen, die sich weit nach vorne fortsetzen und am flachen, breiten Kopf sieht man beidseitig jeweils drei äußere Kiemenäste und die dahinterliegenden, mit Knorpelzähnen besetzten Kiemenspalten. Sein breites Maul ist unterständig, die Öffnung zeigt also nach unten. Die abgerundete Schnauze und die kleinen lidlosen Augen stehen weit auseinander. Bei erwachsenen Männchen ist die Kloake (der Po) etwas hervorgewölbt, bei den Weibchen etwas flacher. Die Wildfärbung ist dunkelgrau oder braun marmoriert, an der Bauchseite etwas heller.

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Herberts Geschichte (Fortsetzung)

Hallo, ich bin`s wieder, Herbert!

Schön, dass du bis zu diesem Artikel gefunden hast. Ich denke mal, du möchtest mehr über mich erfahren, oder?! Also gut, als erstes verrate ich dir ein klitzekleines Geheimnis: Ich verlasse oft heimlich meinen Stall. Nicht weil er blöd ist, sondern weil ich sehr gerne neue Dinge erkunde und deswegen: Los geht`s!!! Erstmal muss ich einen Durchgang schaffen, das ist gar nicht so leicht, denn ich muss dazu so ein Gitter durchknabbern und das schmeckt grässlich. Aber ich komme da durch, denn als Belohnung wartet eine RIESIGE grüne Wiese hinter dem Schulgarten auf mich. Dort muss ich mich erst mal richtig vollfuttern. Jammi!

Aber ich bin ja auf Expeditionstour. Mein erster Halt: der Schulhof. Hier ist es nie langweilig, denn es sind fast immer Kinder draußen. Leider schreien die meistens sehr laut. Da verdrücke ich mich lieber nach drinnen. Hier ganz in der Nähe sind die Chemieräume. Hier knallt und zischt es oft und das erinnert mich sehr an Silvester, aber ich habe Angst vor Silvester, nur das Leuchten gefällt mir – es erinnert mich an die Bilder im Kunstraum. Aber jetzt geht es erstmal zu den Physikräumen. Physik ist irgendwie lustig, aber ich habe leider noch keinen Durchblick: Was zum Beispiel sind „Strom“ oder „Optik“? Aber das Experimentieren gefällt mir, da setze ich mich immer ganz dicht an die Tür und höre den ganzen „Wows“ und „Ahhs“ zu.

Und danach klettere ich die Treppe zu den Musikräumen hoch. Hier singen öfter mal Schüler: Das hört sich mal mehr und mal weniger schön an. Aber zum Glück machen sie auch noch ganz viel anderes Zeug. Dann hüpfe ich die Treppe wieder runter und hopple zu den Kunsträumen. Hier hängen ganz viele Bilder, die die Schüler gemalt haben. Aber es gibt auch lustige Skulpturen und Figuren. Manchmal stelle ich mir vor, dass sie lebendig sind, aber da es auch ein paar gruselige Figuren gibt, habe ich dann manchmal ganz schön Angst. Da besuche ich doch lieber das Bistro, wo es gaaanz viele Leckereien gibt. Mein liebstes Essen ist der Salat - ich glaube, es ist Obstsalat; aber wie gesagt, ich kenne den Unterschied da nicht so genau. Hier im Forum hängen in den Pausen auch oft Schüler ab. Jedenfalls sagen die das. Eigentlich stehen oder sitzen sie nur rum und reden, essen oder machen Hausaufgaben. Das mit den Hausaufgaben habe ich irgendwie auch noch nicht so richtig verstanden, ich dachte, die soll man zu HAUSE machen.                                                                                                                                              

In den Bioräumen werden oft Referate gehalten oder Filme geguckt. Also, ich finde, es werden wirklich seeehr oft Filme geguckt. Einmal habe ich ein Stück von einem Film über Hasen gesehen und ich war geschockt: Das waren ja richtige Stalker, diese Filmemenschen, sogar beim „Geschäft erledigen“ wurde ein Hase gefilmt. Also echt, und das auch noch veröffentlichen!! Die sollten mal in den Medienkundeunterricht vom GaM gehen! Selbst ich weiß, dass man vorher fragen muss, bevor man etwas veröffentlicht.

 So, das war das gesamte untere Stockwerk; mit Ausnahme vom Lehrerzimmer und Co. Aber der Kram interessiert ja wirklich keinen. Den Rest kannst du bestimmt selbst erkunden, dann muss ich nicht diese elenden Treppen hoch und kann jetzt gehen. Tschüssi!! Und ganz viel Spaß am GaM!

(Ganz nah dran an Herbert waren Bente und Solvi aus der 6c!)